Gesundheitswirtschaft Grußwort des Bürgermeisters

12. ÖGW-Kongress



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Grußwort 2020



Sehr geehrte Damen und Herren,


als Wiener Bürgermeister bin ich stolz darauf, dass wir früher als viele andere Städte erkannt haben, dass uns die Corona-Krise länger und intensiver beschäftigen wird, als ursprünglich gedacht. Deshalb habe ich bereits am 27. Jänner einen medizinischen Krisenstab ins Leben gerufen, der umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ergriffen hat. Eine davon war die rasche Errichtung eines Betreuungszentrums für leicht Erkrankte in der Messe Wien zur potenziellen Entlastung der Spitäler.

Zugute gekommen sind uns beim Kampf gegen Corona natürlich auch die hochprofessionellen Netzwerke der "Helfer Wiens", das hervorragende Zusammenspiel der Blaulichtorganisationen sowie die verlässliche Zusammen-arbeit mit der Polizei.

Deshalb kann man heute mit Fug und Recht sagen: Wien ist eine der wenigen Großstädte, die vorbildhaft bei der Bewältigung der gesundheitlichen Krise gehandelt hat und für eine Millionen-Metropole dementsprechend geringe Infektionszahlen vorzuweisen hat.

In Zeiten von Corona erweist sich aber auch der hohe Stellenwert des Wissenschaftsstandortes Wien als Vorteil. Wie Sie wissen, umfasst der Life-Sciences-Sektor in unserer Stadt über 555 Unternehmen, die alljährlich einen Umsatz von rund 12 Milliarden Euro erwirtschaften. Da versteht es sich von selbst, dass sich dieser Bereich im Rahmen von mehreren von der Stadt Wien geförderten Projekten nun auch ganz gezielt der Erforschung des Covid-19-Virus widmet.

Doch auch ganz abgesehen von "Corona" kann Wien mit vielen Best-practice-Beispielen in medizinischer Hinsicht punkten. So etwa beim niederschwelligen Zugang zur Spitzenmedizin. Da setzt die Klinik Floridsdorf neue Standards hinsichtlich der medizinischen Versorgung und des Komforts der Patientinnen und Patienten.

Das neue Großspital verfügt über 800 Betten, 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um 17.000 Operationen, 46.000 stationäre Aufenthalte und 250.000 Ambulanzbesuche. Es gibt ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer als Alternative zur "Zwei-" oder "Mehrklassenmedizin", wie sie in vielen anderen europäischen Millionenstädten zu finden ist.

Schließlich werden auch für ältere Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt die Pflege- und Betreuungsleistungen permanent ausgebaut. So bleiben die Tageszentren immer länger geöffnet, und die mobile Pflege wird kontinuierlich erweitert. Der Fonds Soziales Wien organisiert schon jetzt die Pflege und Betreuung für 60.000 Menschen.

Hinter all diesen Maßnahmen steht ein Credo: In unserer Stadt bleibt niemand zurück! Entscheidend ist, dass alle Wienerinnen und Wiener - unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Geschlecht - Zugang zu unserem hochwertigen Gesundheitswesen haben.

Nicht umsonst wird Wien in internationalen Rankings - wie zuletzt in "The Economist" oder der Mercer-Studie - regelmäßig zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. Und darum werden wir auch von der ganzen Welt beneidet.

In diesem Zusammenhang freue ich mich als Bürgermeister dieser lebenswerten und sozialen Hauptstadt ganz besonders, dass auch der 12. Österreichische Gesundheitswirtschaftskongress wieder in Wien stattfindet. Er wird einmal mehr die Möglichkeit des ausführlichen und detaillierten Informations- und Wissensaustausches zwischen Gesundheitsindustrie, Dienstleistern, Einrichtungen für Forschung und Lehre sowie Krankenkassen und Versicherungen gewährleisten.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen spannenden und informativen Kongress.


Dr. Michael Ludwig
Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien

 
Michael Ludwig, © Königshofer

Dr. Michael Ludwig